Gordevio 2011

Tschiertschen 2011

faszination

Seit über hundert Jahren faszinieren Seifenkisten Menschen aller Altersgruppen. Irgendwie zusammen geschusterte Dinger, die irgendwie, aber möglichst schnell, die Strasse runter kommen sollen. Vier Räder und ein paar Bretter - fertig ist die Seifenkiste. Das dachte ich mir mal. Doch in Wahrheit steckt viel High-Tech in den Rennkisten. Steil geht es die Abschussrampe hinunter, 1200 Meter abschüssiger Asphalt liegen vor den Piloten, Betreuer und Eltern befinden sich im Publikum und feuern ihre Favoriten an. Von den Fahrern wird sowohl Geschicklichkeit als auch Köpfchen verlangt und ein kleines Quäntchen Glück gehört ebenso dazu, um am Ende des Tages unter den Besten zu sein.
Kurz gesagt: Seifenkistenfahren macht einfach riesen Spass!

seifenkisten-sport

In der Schweiz ist als ältestes Seifenkisten–Rennen eine Veranstaltung aus dem Jahre 1934 in Biberstein bekannt. Erste Vorschriften und Richtlinien für den Bau der Seifenkisten und die Durchführung der Rennen wurden 1970 von der General Motors Suisse SA und der Rivella AG herausgegeben.
Nachdem sich 1974 General Motors zurückgezogen hatte, liefen die Rennen der Schweizer–Meisterschaft bis Mitte 1990 unter dem Patronat der Firma Rivella. Seit der Saison 1991 hatte die LISTA Gruppe zusammen mit der AMAG Gruppe die Schirmherrschaft übernommen. Ideell und finanziell unterstützt wurden diese Patronatsträger vom Touring Club Schweiz und dem Verband Schweizer Carrossier-VSCI. Ende 1992 hat sich der TCS und Ende 1993 die AMAG vom Seifenkistenrennsport zurückgezogen.
Ab der Saison 2003 konnte nebst den zwei langjährigen Hauptsponsoren LISTA und VSCI neu CASTROL als weiterer Hauptsponsor gewonnen werden. Ab der Saison 2007 ist dieser Hauptsponsor durch die Firma MOTOREX (Oil of Switzerland)] abgelöst worden.
Heute wird die IG LISTA von Lista Office, dem VSCI und der Renault Schweiz als Hauptsponsoren unterstützt. (Quelle: Wikipedia)